Unterlagen vorbereiten
Stellen Sie Flächenliste, Grundrisse, bisherigen Leistungsplan und bekannte Reklamationen bereit. Markieren Sie Bereiche, die nicht frei zugänglich sind oder besondere Einweisungen benötigen.
Vor Ort systematisch prüfen
Die Begehung sollte einem festen Weg folgen und alle Raumgruppen erfassen. Fotos können mit Zustimmung helfen, Materialien und Problemstellen für die Kalkulation zu dokumentieren.
- Boden- und Oberflächenarten
- Sanitär- und Küchenanzahl
- Möblierungs- und Belegungsgrad
- Zugänge, Aufzüge und Lagerflächen
- Wasser, Strom und Entsorgung
- Alarm, Schlüssel und Sicherheitsregeln
Offene Punkte protokollieren
Flächenabweichungen, gewünschte Sonderleistungen und unklare Zuständigkeiten sollten vor Angebotsabgabe geklärt werden. Das Ergebnis ist eine gemeinsame, belastbare Kalkulationsbasis.
Kurz beantwortet
Wie lange dauert eine Objektbegehung?
Je nach Größe und Komplexität zwischen einem kurzen Termin und mehreren Stunden. Vollständigkeit ist wichtiger als Geschwindigkeit.
Müssen alle Räume zugänglich sein?
Möglichst ja. Nicht besichtigte Bereiche sollten im Protokoll benannt und kalkulatorisch klar behandelt werden.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine rechtliche, technische oder hygienefachliche Einzelfallberatung.